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Galerie mekan68

Neustiftgasse 68/1
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© 2019 by Mekan68

Canan Dağdelen

Canan Dagdelen – geb. 1960 in Istanbul, absolvierte die WU- Wien und die Hochschule für angewandte Kunst Wien. Sie lebt, arbeitet in Wien und unterrichtet an der Universität f. Angewandte Kunst in der Abteilung DAE/Design, Architektur und Environment für Kunstpädagogik.

 

Im Februar 2014 waren ihre raumübergreifenden Installationen in der umfangreichen Ausstellung „Selâm_MEKÂN“ in Foundation Katara in Doha/Katar zu sehen. Letztlich nahm sie an den Ausstellungen; „Zeichen gefangen im Wunder“ im MAK Wien, „10 Jahre Lentos“ in Lentos Linz, „Sampling“ in Stift Ossiach, „Past and Present“ in Istanbul Modern und in Galerie Mana teil, und zeigte in der Einzelausstellung „Reconstructive Memory“ in Galerie Nev Ankara ihre gleichnamige aktuellste Arbeit.

Ihre Arbeiten sind in Sammlungen wie in Kunstmuseum Lentos, Linz / Istanbul Modern, Museum für Kunst der Gegenwart / Arter, Vehbi Koç Foundation, Zeitgenössische Kunstsammlung, Istanbul / 21st Century Museum of Contemporary Art, Kanazawa, Japan / Sammlung des Niederösterreichischen Landesmuseums vertreten.

                                                                                                                               http://canandagdelen.com/

„Space of Presence“

 

 

mekân 68 eröffnet am 27. Mai 2014 in seinen Räumlichkeiten die Ausstellung „Space of Presence“ der Künstlerin Canan Dagdelen.

 

Canan Dagdelen, aufgewachsen in Istanbul, ist Absolventin der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. Als Grenzgängerin zwischen den Kulturen arbeitet sie primär mit „Raum“. Ihre Vorliebe gilt den traditionellen Elementen ihres Kulturkreises und allen voran der Architektur, die in ihren Arbeiten entgegen der Schwerkraft aufgelöst werden.

 

In ihrem Ausstellungskonzept „Space of Presence” für mekân68 beschäftigt sich Dagdelen einmal mehr mit der Vergänglichkeit der Zeit im Raum. Vor allem versucht sie damit dialektisch zu einer Möglichkeit des Beständigen im Dasein zu gelangen.

 

Dafür benützt sie verschiedene Medien; fokussiert sich auf Architektur, Fotografie und die Schrift, die nach ihrem authentischen Kontext in drei verschiedenen Arbeiten integriert werden: In den schwarz-weiß, analog aufgenommenen Fotografien werden die Haltestationen der Vorortlinie S45 in Wien thematisiert und objekthaft präsentiert. Gegenüber wird das Modell eines architektonischen Komplexes für ein Bad/Hammam aus glasiertem Ton positioniert. In der Auseinandersetzung mit diesen historischen Übergansräumen bilden die Arbeiten von Dagdelen eine Art von Matrix, von der aus sie Beständigkeit und Veränderlichkeit in Raum- und Zeitkoordinaten reflektiert und deutet.

 

Zuletzt hält ein überdimensionaler Schriftzug ein räumliches Schreiben in Handschrift sowohl formal als inhaltlich den Raum. Das türkische Wort ol - in Deutsch sei, spiegelt die Beständigkeit, die nur in Form der Gegenwärtigkeit, innerhalb des vergänglichen Daseins und Raumes, existieren kann.

 

Eröffnung „Space of Presence“ am 27. Mai 2014, 18.30 Uhr